cybertrek
C.O.S.E.

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Verfasst am:
21.02.2010, 21:06
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Hier ist er also, der Serienauftakt zur mehr oder weniger lang erwarteten neuen Stargate Serie. Meine Erwartungshaltung war gering und ganz ehrlich, so gut wie alle meine Befürchtungen sind eingetreten. Zumindest der Auftakt - über die ganze Serie kann ich ja noch nicht urteilen - ist deutlich dünkler als die bisherigen SG-Serien. Dazu kommt, dass man in Anbetracht der erwartenten Zielgruppe fast ausschließlich jüngere Schauspieler genommen hat. Meine Güte, es hat fast den Eindruck, als würde jetzt ernsthaft ein junger Lt. frisch von der Akademie das Kommando über die Truppe übernehmen nachdem der Colonel schwer verletzt wurde und sein Überleben ziemlich unsicher ist. Sonst haben wir nur noch den Daniel Ersatz namens Dr. Rush und einen Senator an Bord. Zumindest letzteren gebe ich nicht viel Chance auf ne langfristige Präsenz. Aber ich lass mich gerne überraschen. Aber ich will jetzt nicht nur wegen dem Alter der Leute meckern. Es ist einfach das alte Vorurteil von mir, dass ich mir Leute die jünger sind als ich nicht auf einer Weltraum-Mission vorstellen will äh ich mein kann.
Aber gehen wir zur Story über. Einer der Hauptdarsteller, das Mathe-Genie Eli Wallace gelangt zum Stargate-Team weil es ein geheim platziertes Rätsel in einem Computerspiel löste. Herrgott, das erinnert mich an einen anderen Film, dessen Name mir jetzt nicht einfallen will. Auf jeden Fall wird er plötzlich von Gen. O'Neill und Rush von Mamas Haus abgeholt und kurzerhand auf ein Raumschiff gebeamt und zu einem anderen Planeten, na ich will nicht sagen entführt. Die Nerd-Identifikation mit dem Zuschauer funktioniert also schon mal.
Über die weitere Story will ich jetzt nicht zu viel schreiben. Man fliegt halt zu nem Planeten wo sie eine geheime Basis haben, versuchen mittels 9. Chevron eine weitere Stargate-Adresse anzuwählen und schaffen es in letzter Sekunde bevor der Planet explodiert. Dort finden sie sich auf der Destiny wieder, einen Schiff der Antiker welches vor hunderttausenden Jahren gestartet wurde und inzwischen zig Milliarden Lichtjahre entfernt in irgendeiner weit entfernten Galaxie herumdüst. Unbemannt natürlich.
Der Stil dieser einen Folge erinnerte mich mit seinen Rückblenden sehr stark an Lost. Von dieser Serie hab ich nur ein, zwei Episoden gesehen aber die Flashbacks sind 1:1 Kopien. Ich konnte mich mit Lost nie anfreunden.
Tja, also was haben wir? Eine dunkle Episode (aufgrund des Lichts ), ständige Flashbacks zu der Vorgeschichte, jugendliche Soldaten die auf sich allein gestellt sind und einen Computerfreak. Achja, einen Doctor (Daniel Ersatz) welcher auch irgendwelche psychischen Probleme haben dürfte. Welche das sind wird wohl noch thematisiert werden. Bisher gibts nur Andeutungen.
Ich bin nicht sonderlich begeistert. Eine Pilotfolge ist natürlich in den seltensten Fällen wirklich gut - zumindest wenn man es zum ersten mal sieht und noch nicht die Charaktere kennt. Wirklich mitgerissen hat es mich halt noch nicht aber ich werde es allein aus Interesse am gesamten Stargate Bereich weiter verfolgen. Vielleicht freunde ich mich ja noch später damit an wie es auch bei Atlantis der Fall war. Diesen Ableger konnte ich ja anfangs auch absolut nicht leiden. 
_________________ "Wenn es ein Wunder gibt, heißt es McLane"
(Raumpatrouille Orion, 1966)
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